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Saalhauser Bote Nr. 20, 1/2007
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Die Vertreibung vieler unserer Saalhauser Mitbürger aus der Grafschaft Glatz vor 60 Jahreni, Anmerkungen der Redaktion / Kurze Geschichte der Grafschaft Glatz

Von F.W. Gniffke

Wir hatten in der Ausgabe 1/2006 des Saalhauser Boten und in der Ausgabe /2006 ein Schwerpunktthema: "Die Vertreibung vieler unserer Saalhauser Mitbürger aus der Grafschaft Glatz vor 60 Jahren". Aus diesem Grunde haben wir Herrn Dr. Dieter Pohl angeschrieben, um die Erlaubnis zu erhalten, seine Kurze Geschichte der Grafschaft Glatz abdrucken zu dürfen. Dankenswerter Weise erhalten wir ein Jahr lang von dem Herausgeber und verantwortlichen Schriftleiter, Herrn Peter Großpietsch den Grafschafter Boten zugesendet und konnten und können uns Informationen und Mitteilungen der Heimatvertriebenen aus der Grafschaft Glatz holen. Wir werden im Saalhauser Boten auch in Zukunft einige Kurzbeiträge zu dieser Thematik abdrucken. So lasen wir z. B., dass Frau Christa Leipelt aus Saalhausen Berichterstatterin für Walditz ist.



Kurze Geschichte der Grafschaft Glatz Im Jahre 981 wird das Kastell Glatz erstmals erwähnt. Es gehörte dem böhmischen (tschechischen) Fürsten Slavnik, dem Vater des zweiten Prager Bischofs und späteren hl. Märtyrers Adalbert, der 997 während seiner Prussenmission umgebracht wurde. 995 kam ganz Böhmen an das Fürstengeschlecht der Pschemysliden, die zuvor das um die Macht konkurrierende Geschlecht der Slavnikiden ausgerottet hatten. Sie beherrschten das Land als Herzöge und Könige bis 1305. Durch ihre Initiative wurde vor allem unter Böhmens König Pschemysl Ottokar II. im 13. Jahrhundert das Glatzer Land von deutschen Bauern besiedelt, die Städte entwickelten sich nach deutschem (Magdeburger) Recht, das für Glatz 1275 belegt ist, aber wahrscheinlich schon früher erteilt worden ist. 1169 hatte Böhmens König Wladislaus II. dem Johanniter- oder Malteserorden Grundbesitz in Glatz geschenkt, und 1183 bzw. 1184 waren dem Orden die Marienkirche und die Wenzelskirche in Glatz bestätigt worden. 1248 wurde das Minoritenkloster in Glatz errichtet. 1294 schenkte König Wenzel II. dem schlesischen Kloster Kamenz seine Stadt Mittelwalde im Glatzer Land, die aber böhmisches Lehen blieb. 1310 kam das Königreich Böhmen unter die Herrschaft der Luxemburger (König Johann); deren bedeutendster war Johanns Sohn, Kaiser Karl IV. 1349 stiftete der erste Prager Erzbischof, der in Glatz aufgewachsene Arnestus von Pardubitz, aus eigenen Mitteln in Glatz die Propstei der regulierten Augustinerchorherren. Die Errichtung wurde 1350 von Karl IV. in einer Goldenen Bulle (mit Gold gesiegelte Kaiserurkunde) bestätigt. 1597 übernahmen die Jesuiten die Propstei und ihre Besitzungen.

Unter der schwachen Herrschaft von König Wenzel IV. und dem problematischen Regiment Kaiser Sigismunds, beides Söhne Karls IV., kumulierten religiöse Auseinandersetzungen in Böhmen, die nach der Hinrichtung des tschechischen Kirchenreformators Johann Hus auf dem Konzil zu Konstanz (1415) zu schwersten Unruhen und zur Abkehr von der römischen Kirche führten. Die Bevölkerung des Glatzer Landes blieb jedoch katholisch. In den sich ab 1419 bis 1435 entwickelnden Hussitenkriegen wurde das Glatzer Land von 1428 an schwer heimgesucht; die Stadt Glatz konnte sich jedoch behaupten.

1458 wählten nach langen Wirren die (hussitischen) böhmischen Stände Georg von Podiebrad zum König. 1459 erhob er das Glatzer Land, ohne dazu berechtigt zu sein, zu einer Grafschaft; diese Maßnahme wurde aber im selben Jahr durch Kaiser Friedrich III. anerkannt, der zugleich Georgs zweitältesten Sohn Viktorin zum Reichsfürsten und ersten Grafen von Glatz ernannte. 1462 erteilte er diese Standeserhöhung auch den beiden jüngeren Brüdern Viktorins: Heinrich dem Älteren und Heinrich dem Jüngeren (Hinko).

König Georg, gemäßigter (utraquistischer) Hussit, wurde 1466 von Papst Paul II. mit dem Bann belegt und 1469 abgesetzt; 1471 starb er. Sein Sohn Heinrich der Ältere erhielt in der Erbteilung 1472 unter anderem die Grafschaft Glatz, deren erster regierender Graf er wurde. 1473 kehrte er zur katholischen Religion zurück. 1475 schenkte er den Franziskanern die Georgskapelle und Grundbesitz für den Bau eines Klosters in Glatz. 1477 wurde die im Besitz der Podiebrads befindliche Herrschaft Hummel, die bis dahin noch unmittelbar Teil des Königreichs Böhmen war, durch Herzog Heinrich d. Ä. seiner Grafschaft Glatz zugeordnet. Der Westteil der Herrschaft Hummel ist der "böhmische Winkel".

Nach jahrzehntelangen politischen Wirren kam 1526 die Krone Böhmen und somit die Grafschaft Glatz an die Dynastie der Habsburger. Nun war Ferdinand I., der Erzherzog von Österreich, auch König von Böhmen und Ungarn. 1531 wurde er auch Römischer König und 1556 Deutscher Kaiser.

Die Grafschaft hatte nun Österreicher als Landesherren, wurde dadurch aber keineswegs ein Teil des Erzherzogtums Österreich, sondern blieb Nebenland der Krone Böhmen. In den drei Schlesischen Kriegen kam sie 1742 vorübergehend und 1763 dauernd von der Krone Böhmen (unter der Landesherrin Maria Theresia als Königin von Böhmen) in den Besitz Preußens und wurde Teil der Provinz Schlesien. Sie war damit nach wie vor Teil des alten Römischen (deutschen) Reiches; König Friedrich II. von Preußen war einer der Kurfürsten des Reiches.

Das Reich endete 1806 durch Napoleon. Preußen brach 1807 in den Napoleonischen Kriegen, die auch die Grafschaft schwer schädigten, zusammen. Erst 1813 begann mit dem Sieg Preußens über Napoleon der Wiederaufstieg. Durch den Wiener Kongress von 1814/15 wurde Preußen als Großmacht wiederhergestellt und gehörte fortan dem Deutschen Bund an. 1871 wurde Preußen der größte und beherrschende Teilstaat des neugegründeten (zweiten) Deutschen Reiches.

Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges wurde die Grafschaft Glatz 1945 als Teil Schlesiens vorbehaltlich einer endgültigen Festlegung "bis zu der Friedenskonferenz” unter polnische Verwaltung gestellt. Bis dahin war sie zuerst tschechisch; infolge der deutschrechtlichen Kolonisation ist sie im 13./14. Jahrhundert ein rein deutsches Land geworden. Vor 1945 hat sie nie zu Polen gehört, hatte nie polnische Bevölkerung und sprach nie die polnische Sprache. Zwar hatte sie zeitweilig für kürzere Perioden piastische "Inhaber” oder "Genußhaber”, stand aber immer unter der Lehenshoheit der Krone Böhmen (siehe unten), die selbst Reichslehen war, bzw. in der Zeit unter dem Piasten Heinrich IV. Probus (siehe unten) unmittelbar, zusammen mit Schlesien, unter Lehenshoheit des Römisch-deutschen Reiches; Heinrich IV. war Fürst dieses Reiches.

Kirchlich lag das Glatzer Land als Teil Böhmens seit seiner Christianisierung in der Mitte des 9. Jahrhunderts im Sprengel des Bistums Regensburg, das 739 vom hl. Bonifatius gegründet worden war. 973 erhielt Böhmen das eigene Bistum Prag als Suffraganat der Erzdiözese Mainz. 1344 wurde unter Papst Clemens VI. und Böhmens König Johann von Luxemburg, dem Vater des späteren Kaisers Karl IV., Prag zur Erzdiözese erhoben. Ihr erster Erzbischof war der in Glatz aufgewachsene und nach seiner testamentarischen Bestimmung dort auch bestattete Arnestus von Pardubitz, der mit den 1349 erlassenen Statuten die Kirche Böhmens bedeutend stärken konnte. Als Statthalter und Verwalter des böhmischen Königreiches war er wichtigster Mitarbeiter Kaiser Karls IV.; beide waren bis zum Tode des Arnestus unverbrüchliche Freunde.

1524 hatten die lutherische Lehre und konkurrierende protestantische Richtungen sich in der Grafschaft Glatz auszubreiten begonnen. 1549 wurde die Grafschaft an den strengkatholischen Herzog Ernst von Bayern verpfändet, der mit äußerster Konsequenz eine erste Gegenreformation durchführte. Nach seinem Tode 1560 kehrte sehr schnell die lutherische Lehre zurück. 1618 gab es nur noch eine einzige katholische Pfarrei in der Grafschaft: Altwilmsdorf mit dem Pfarrer Hieronymus Keck (verstorben 1652).

1618 begann mit dem "böhmischen Aufstand”, der Rebellion der protestantischen Stände Böhmens und der Nebenländer gegen das katholische Haus Habsburg, der 30jährige Krieg. Die Jesuiten, seit 1597 im Land, wurden 1620 aus Glatz vertrieben. Kaiser Ferdinand II. unterdrückte die Rebellion schnell, 1622 war Glatz durch die kaiserlichen Truppen erobert. Der Herrscher ergriff nun im Zuge der gewaltsamen Rekatholisierung härteste Maßnahmen gegen die Protestanten: Enteignungen, Ausweisungen, Berufs- und Heiratsverbote, in Böhmen selbst sogar auch Todesurteile.

Die Jesuiten kehrten zurück und begannen zielstrebig mit der Rekatholisierung; sie waren überraschend erfolgreich. Obwohl der Krieg, der dem Glatzer Land furchtbare Wunden zufügte, noch bis 1648 dauerte, war wenige Jahrzehnte nach seinem Ende die Grafschaft Glatz tiefgläubig katholisch geworden.

Das blieb auch nach der Eingliederung in den preußischen Staat so. Unter mancher Bedrängung wie dem Justizmord an Kaplan Andreas Faulhaber, der das Beichtgeheimnis nicht preisgab, blieben die Menschen dieser Region ihrem katholischen Glauben treu. Kirchenfeindliche staatliche Maßnahmen wie die Enteignung der Klöster in der Säkularisation 1810/11 und der Kulturkampf mit den Maigesetzen von 1873 bewirkten hier eher eine Festigung des Glaubens, die sich politisch in den Wahlen zum Reichstag bzw. zur Nationalversammlung und zum Preußischen Landtag bis 1932 in einer überwältigenden Stärke der Zentrumspartei zeigte.

1933, in wirtschaftlich katastrophaler Lage, gewann die NSDAP die Oberhand. In der Zeit der NS-Diktatur begann eine konsequente Unterdrückung des Katholizismus, die vor allem bei der Jugend angesetzt wurde. Dieser verderblichen Beeinflussung widersetzte sich der Jugendseelsorger der Grafschaft, Kaplan Gerhard Hirschfelder, was er mit dem Märtyrertod im KZ Dachau bezahlen mußte. Seine Urne ist bei der Kirche in Tscherbeney bestattet. Gegenwärtig läuft in Rom sein Seligsprechungsprozeß.

Das Glatzer Land hat wie ganz Böhmen, wie oben gesagt, zunächst zum Bistum Regensburg, dann zur 973 gegründeten Prager Kirchenprovinz gehört, seit 1920 als Generalvikariat. 1972 wurde die Grafschaft Glatz kirchenrechtlich in das Erzbistum Breslau eingegliedert; faktisch wurde sie jedoch schon seit 1945 von der Breslauer Erzdiözese administriert.

Nach dem Ende des 2. Weltkrieges wurden die Deutschen aus ihrem Besitz und ihrer Heimat, der Grafschaft Glatz, vertrieben. Ihr Eigentum und ihr Land wurden von neuen, polnischen Bewohnern aus Ostpolen (Ukraine) und Zentralpolen übernommen.

Heute ist das Glatzer Land wirtschaftliches Krisengebiet. Die Arbeitslosigkeit ist extrem hoch, immer mehr Menschen verlassen die Region. Viele der kleinen Dörfer, vor allem in den bergigen Randlagen, sind zu Wüstungen entartet. Junger Urwald breitet sich aus.

Erläuterung: Die Perioden polnischer bzw. piastischer Inhaber oder Genußhaber des Glatzer Landes

1003 eroberte der polnische Herzog (1025 König) Boleslaus Chrobry ("der Tapfere”) ganz Böhmen, somit auch das Glatzer Land, wurde jedoch 1004 durch den Römischen König und späteren Kaiser Heinrich II. wieder daraus vertrieben.

1076-1093 kam das Glatzer Land, wahrscheinlich als Heiratsgut seiner böhmischen Gemahlin Judith, an den polnischen Herzog Wladyslaus Hermann, danach 1093-1107? als böhmisches Lehen an seinen Sohn Boleslaus III. Krzywousty ("Schiefmund”).

Im 12. Jahrhundert gab es wiederholte Einfälle des böhmischen Herzogs Sobieslaus nach Polen (Schlesien) und umgekehrt der Polen nach Böhmen. 1135 wurde durch Kaiser Lothar auf dem Magdeburger Reichstag ein Waffenstillstand zwischen den Herzögen von Böhmen und Polen, Sobieslaus I. und Boleslaus III., vermittelt, der 1137 durch die beiden Fürsten auf dem Glatzer Schloß zu einem "ewigen Frieden” besiegelt wurde. Dieser sogenannte "Glatzer Pfingstfriede” hat aber nicht, wie oft irrig angenommen wird, direkt mit dem Glatzer Land zu tun, das auch schon vorher eindeutig zu Böhmen gehört hatte.

1202 sagten sich die schlesischen Piasten, zu denen die folgenden gehörten, vom polnischen Staat los und wurden unabhängige Fürsten.

Der Piastenherzog Heinrich IV. Probus ("der Rechtschaffene”) von Breslau (1270-1290), Fürst des Deutschen Reiches, erhielt 1280 das Glatzer Land von dem Deutschen König Rudolph I. von Habsburg "zu lebenslangem Genuss”; gleichzeitig wurde Schlesien, das Herzogtum Heinrichs IV., Reichslehen. Heinrich IV. ist auch bekannt als deutscher Minnedichter: einige seiner Gedichte finden wir in der Manesseschen Handschrift. Nach dem Tode Heinrichs 1290 fiel Glatz als erledigtes Lehen wieder an Böhmen.

1327 erhielt Herzog Heinrich VI. von Breslau das Glatzer Land ebenfalls "zu lebenslangem Genuss” unter der Lehnsherrschaft der Krone Böhmen. Er starb 1335. Nach ihm war unter böhmischer Lehnshoheit Herzog Bolko II. von Münsterberg 1336-1341 Genusshaber.

1471-1516 war der Jagiellone Wladislaus II. König von Böhmen (und Ungarn).

Literatur und Quellen

Cosmas von Prag: Des Dekans Cosmas Chronik von Böhmen, 3. Aufl., Leipzig 1939 Balbinus, Bohuslav Aloys: Miscellanea Historica Regni Bohemiae. Prag 1679-89 Sommersberg, Friedrich Wilhelm v.: Silesiacarum rerum scriptores. 2 Bände. Leipzig 1729-32 Kögler, Joseph: Historische Nachrichten von den ehemaligen Regenten der Grafschaft Glatz.

In: Glätzische Miscellen I und II. Glatz 1812 Palacky, Franz: Geschichte von Böhmen. Bände I bis 5.II (Buch 1 bis 13). Prag 1844-67 Volkmer, Franz und Hohaus, Wilhelm (Hg.): Geschichtsquellen der Grafschaft Glatz. Bände 1 bis 5. Habelschwerdt 1883-1891 Bretholz, Bertold (Hg.): Geschichtsquellen der Grafschaft Glatz. Band 6 (= Hefte 1-3). Glatz 1926-1929 Maetschke, Ernst: Geschichte des Glatzer Landes bis zur Einwanderung der Deutschen. In: Vierteljahrsschriften für Geschichte und Heimatskunde der Grafschaft Glatz, 8. Jahrg. 1888/89, S. 193-207 derselbe: Geschichte des Glatzer Landes vom Beginne der deutschen Besiedlung bis zu den Hussitenkriegen. Habelschwerdt 1888; auch in: Vierteljahrsschriften ..., 8. Jahrg. 1888/89, S. 1-72 Volkmer, Franz: Die Besitzer, Genuß- und Pfandinhaber des Glatzer Landes ...; in: Glatzer Heimatblätter, 9. Jahrgang 1923, S. 1-4 Hoensch, Jörg K.: Geschichte Böhmens. München 1987 derselbe: Geschichte Polens. UTB-Taschenbuch Nr. 1251, 3. Aufl., Stuttgart 1998 Petry, Ludwig, u. a.: Geschichte Schlesiens. Band 1, 5. Auflage. Sigmaringen 1988 Prinz, Friedrich (Hg.): Deutsche Geschichte im Osten Europas. Böhmen und Mähren. Berlin 1993 Conrads, Norbert (Hg.): Deutsche Geschichte im Osten Europas. Schlesien. Berlin 1994 Gladkiewicz, Ryszard (Red.): Klodzko. Dzieje miasta. Klodzko 1998 Pohl, Dieter: Die mittelalterliche deutsche Ostsiedlung. Die Beispiele Schlesien, Böhmen/Mähren, Deutschordensland. In: AGG-Mitteilungen (Mitteilungen der Arbeitsgemeinschaft Grafschaft Glatz – Kultur und Geschichte), Nr. 1. Köln 2002 Manessesche Handschrift. Die Anfang des 14. Jh. entstandene bedeutendste Liedersammlung des deutschen Mittelalters befindet sich in der Universitätsbibliothek Heidelberg

Der Autor ist Leiter der Arbeitsgemeinschaft Grafschaft Glatz – Kultur und Geschichte


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