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Saalhauser Bote Nr. 37, 2/2015
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Saalhausen, du Träumer. Toni Trilling sen. 1983, Hubertusjagd in Saalhausen

Nach alter Tradition zogen die Saalhauser Jäger in die Wälder, um eine Großjagd auf Hasen und Rehe zu machen.
Nach alter Tradition zogen die Saalhauser Jäger in die Wälder, um eine Großjagd auf Hasen und Rehe zu machen.

Mit frohem Mut zogen sie los, mit Weidmanns-Freude nach einigem Erfolg wurde eine Pause in einem ruhigen Waldwinkel eingelegt. In fröhlicher Runde wurden eifrig die Schnapsgläschen geleert.



Nach einiger Zeit versuchte man, die Jagd wieder in Gang zu bringen. Mit Gewehr und Hund schlich sich jeder auf seinen angegebenen Stand. Alles war ruhig und kein Zweig bewegte sich. Nur am Rande des Ruheplatzes ging etwas Besonderes vor sich. Keiner der Jäger hatte bemerkt, dass der Jäger Hanses Gustav an der Lagerstätte, in Folge der zu viel getrunkenen Schnäpschen, in einem Busche eingeschlafen war. Plötzlich spürte er ein feuchtes Schnuppern im Gesicht. Vor Schreck will er aufspringen und glaubt, seinen Augen nicht zu trauen, denn vor ihm steht ein Rehbock und sieht dem Gustav quickfidel ins Gesicht und schleicht in Ruhe seinen Weg weiter, als ob er wüsste, dieser Gustav tut mir nichts. Doch dieser Gustav ist in großer Not und findet sein Gewehr nicht und ruft vor lauter Verzweiflung: „Ach mein lieber Gott hinzu, wo is denn mine Flinte nu?”

Als später zum Jagdende geblasen wurde, sammelten sich alle Jäger wieder auf dem Ruheplatz und jeder brachte seinen Jagderfolg mit. Die restlichen Schnapsfläschchen wurden geleert und jeder erzählte mit seinem Jägerlatein, was er erlebt hatte. Auch der Gustav erzählte sein Erlebnis. Es war kein Jägerlatein.


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